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Körperkontakt, Berührung und Zärtlichkeit

FREE HUGS

Untersuchungen haben ergeben, dass 4 Umarmungen täglich fürs Überleben reichen, 8 gerade mal den Ist-Zustand sichern und 12 unsere Entwicklung positiv beeinflussen.

Mein Körper - Home sweet Home


Liebevoller Körperkontakt, Berührung und Zärtlichkeit sind genau wie Essen und Trinken ein Grundbedürfnis. Sie lassen unsere Seele über unseren Körper Liebe erfahren, indem sie unsere in allen (Haut-) Zellen gespeicherten negativen Erinnerungen und Erfahrungen in positive verwandeln.


In unserer Kultur sind Körperkontakt, Berührung und Zärtlichkeit jedoch nur bedingt "gesellschaftsfähig".
Körperkontakt, Berührung und Zärtlichkeit sind nur in bestimmten Situationen und in vorgegebenen Beziehungen erlaubt und moralisch akzeptiert; z.B.
Mutter - Kind
Vater - Kind (oft schon schwieriger, wenn das Kind eine Tochter und über sagen wir mal 12 Jahre alt ist)
Mann - Frau (wenn sie ein Liebes - oder Ehepaar sind und sich möglichst nur zu Hause nahe kommen)
beim Frisör
beim Physiotherapeuten
bei der Kosmetikerin
zur Untersuchung beim Arzt
u.ä.

Unsere Kinder schämen sich ab einem gewissen Alter, wenn wir sie (in der Öffentlichkeit) in die Arme nehmen oder gar küssen wollen, weil es "uncool" ist!

Körperkontakt, Berührungen und Zärtlichkeit zu bekommen, stärkt unser Selbstvertrauen; wir fühlen uns angenommen und geliebt.
Menschen, die keine Liebkosungen erhalten, sterben - wenn sie diese Erfahrung physisch überleben, dann zumindest im psychischen Sinn.
Sie sind demzufolge nicht in der Lage, Werte wie Liebe, Empathie, Verständnis und Vertrauen an ihre Kinder weiterzugeben.
So entsteht nach und nach eine Verrohung unserer Gesellschaft.


Ein Beispiel:

Rene Spitz untersuchte Kinder, die keinen Körperkontakt zur Mutter /Mensch hatten. Sie entwickelten Marasmus (frühkindliche Depressionen), der sich besserte, wenn wieder mütterlicher/menschlicher Kontakt bestand.
Bei einem radikalen Entzug waren im Alter von 4 Jahren 34% der Kinder tot!

Liebevolle Berührungen werden in unserer Gesellschaft oft mit Sexualität gleichgesetzt - und die ist nur mit unserem Partner anerkannt.
Wie oft aber finden auch keine Zärtlichkeiten in einer Ehe mehr statt?!
Was tut der Mensch nach einer Trennung oder dem Tod des Partners?

Es entsteht Mangel und unser Hunger wird nicht gestillt.
Stattdessen versuchen wir unseren Wunsch nach Liebe durch Essen, Rauchen, Spielen, Arbeiten, anonymen Sex u.a. zu stillen.

Mit meiner Arbeit möchte ich dieses Grundbedürfnisse nach Körperkontakt, Berührung und Zärtlichkeit für eine Weile stillen und die ersten Schritte Richtung Heilung und Zu - Frieden - heit zeigen und begleiten.